Wer kennt sie nicht, die kultigen eckigen Food Trucks aus den USA? Mittlerweile gehören sie in Deutschland zum täglich Bild in den Großstädten und auch die Food Truck Festival finden auch großen Andrang. Passend dazu kommt von Daily Magic Games ein kartenbasiertes Spiel. – und das sogar mit deutscher Lokalisierung.
Vor kurzem wurde bekannt, dass die Kickstarter-Kampagne zu Eric M. Langs Nachfolger zu Blood Rage – Rising Sun – am 7. März starten soll. Nun hat der Verlag ein paar mehr Details rausgegeben.
Interessant ist dabei, dass man erfährt, dass Eric M. Lang seine Familie in Deutschland besucht hat und bei diesen Besuchen scheinbar u.a. mit der reichhaltigen Kultur Japans in Berührung kam – über Geschichten über die Mythen und Märchen Japans.
Ähnlich wie bei Blood Rage steuert jeder Spieler bei Rising Sun einen Clan und möchte möglichst viele Gebiete erobern. Es geht ebenfalls kriegerisch zu bei Rising Sun. Aber ein Spiel nur in ein anderes Setting zu übertragen, das wäre Eric wohl zu langweilig gewesen und deshalb kommen beim japanischen Setting politische Aspekte hinzu. Thematisch passend können die Spieler untereinander Allianzen bilden und so zusammenarbeiten, um gemeinsam voranzukommen. Das Lösen der Allianzen zum richtigen Zeitpunkt ist jedoch entscheidend, denn man kann niemanden angreifen, mit dem man eine Allianz geformt hat.
Es geht über vier Zeitalter und zu Beginn steht immer eine Teezeremonie, die die Möglichkeit gibt, Allianzen zu bilden. Schlachten sind allerdings unvermeidlich und so hat Lang auch das Kampfsystem anders aufgebaut. Um eine Schlacht zu schlagen – Krieg ist schließlich teuer – benötigt man Geld. Das Ganze wird dann über ein verdecktes Auktionssystem geregelt, das einem die Möglichkeit gibt, die Schlacht durch unterschiedliche Optionen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Das klingt sehr spannend…
Zur Realisierung wurde auf das alte Team zurückgegriffen und so sind Adrian Smith, Studio McVey und das Team auch bei Rising Sun wieder verantwortlich für Grafik und Design.
Übrigens, es wird angedeutet, dass Eric M. Lang Blood Rage und auch Rising Sun als Teile einer Reihe von Spielen rund um Mythen und Märchen geplant hat. Man darf also gespannt sein, was als nächstes folgen könnte – Ägypten? Orient? Russland?
Potion Explosion ist so etwas wie die Brettspiel-Umsetzung der Murmelspiele, die es auf Handys gibt. Nimm eine Murmel raus und löse damit eine Kettenreaktion aus. Im Fall von Potion Explosion sollen Tränke gemischt werden und dies dann möglichst häufig und möglichst wertvolle Zaubertränke. Das Spiel besitzt wirklich einen extrem hohen Aufforderungscharakter, kommt es doch mit einer Vielzahl an bunten Murmeln und einem an eine Holzschatulle erinnernden Murmelspender daher. Dazu noch die bunten Tränke und die kleinen Labore – echt gut gemacht das Ganze!
Nun hat das Spiel den Weg zurück gefunden zu seinem Ursprung – auf die mobilen Geräte. Seit Anfang des Jahres ist es verfügbar und wurde zum Valentinstag auch schon mal im Preis gesenkt. Zeit sich mal einen Eindruck zu verschaffen…
Die Umsetzung des Spiels ist einfach und bestechend. Wer das Brettspiel kennt, spielt sofort los und kann sich an den netten Animationen und Effekten erfreuen. Es gibt ein Tutorial, einen Offline-Modus und auch ein Online-Spiel. Das ganze wird mit einem passenden Soundtrack unterlegt, der wirklich eine tolle Atmosphäre schafft. Den hätte ich auch gerne als Hintergrundmusik für das Brettspiel.
Nach Colt Express ist dies der zweite Asmodee-Titel, der eine eigene App-Umsetzung erhält und der auch im Kontext des mobilen Gerätes Spaß macht. Auch wenn ich die Haptik des Brettspiels bevorzuge, muss ich sagen, dass es mir wirklich Spaß gemacht hat, die Murmeln auch virtuell zu schubsen. Wer elektronische Umsetzungen von Brettspielen mag und auch Potion Explosion mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Erst recht, wenn der Preis gesenkt ist.
Mit Arler Erde hat Uwe Rosenberg ein echtes Mammut-Spiel für zwei Personen auf die Beine gestellt. Opulent ausgestattet und mit zahlreichen strategischen Möglichkeiten ausgestattet, richtet es sich vor allem an Vielspieler und Liebhaber von komplexen Spielen. Allein die Menge der möglichen Aktionen ist schon erschlagend. Dazu kommt eine Ausstattung, die man bisher von reinen Zwei-Personen-Spielen nicht kannte. Hier hat der Feuerland Verlag erstklassige Arbeit geleistet. Vermutet man bei diesen Eckdaten nicht unbedingt Bedarf an einer Erweiterung, so liefert das aktuelle Video der Kollegen von cliquenabend.de hier Aufschluss, dass das Spiel durchaus noch weiteres Potenzial bietet.
Die wichtigsten Dinge zur Erweiterung im Überblick:
Es gibt eine neue Handelsware, nämlich (ostfriesischen) Tee
Handeln kann man zukünftig auch über einen Hafen und die entsprechenden Handelsschiffe
Mit den Gräben kommt eine Besonderheit der ostfriesischen Landschaft ins Spiel
Es kommt ein dritter Ostfriese dazu – in Zukunft könnt ihr Arler Erde mit auch zu dritt spielen. Dazu spielt man nur noch sieben Runden und bekommt eine etwas andere Startaufstellung
Wer sich auch visuell noch mal einen Eindruck verschaffen möchte, schaut einfach das Video von cliquenabend.de unten.
Das Spiel rund um die kleinen bärtigen Höhlenbauer von Uwe Rosenberg hat es vor allem Vielspielern angetan und erfreut sich bei diesen großer Beliebtheit. Randvoll gepackt kommt die mächtige Schachtel des komplexen Spiels daher. Der Lookout Verlag hat mit Agricola – Die Ställe und das liebe Vieh und Le Havre – der Binnenhafen bereits zwei komplexere Spiele als Zwei-Spieler-Version im Programm. Beide Spiele stammen, wie auch Caverna, aus der Feder von Uwe Rosenberg, der auch jeweils die Zwei-Spieler-Versionen erdacht hat.
Unter dem Titel Caverna – Höhle gegen Höhle – bei dem Titel handelt es sich noch um einen vorläufigen Titel – treten zwei Zwergenstämme gegeneinander an. Dabei gilt es dem Gegner die attraktivsten Räuge streitig zu machen und die eigene Höhle möglichst punktebringend auszubauen. Dabei muss man auch auf die Wände – ein Äquivalent zu Zäunen bei Agricola für 2 – achten, da bestimmte Räume bestimmte Ansprüche an die Wandkonstruktion haben.Erscheinen soll das Spiel im 2. Quartal 2017, also vermutlich kurz vor oder passend zur Spielemesse in Essen. Insgesamt erinnert die Umsetzung in Teilen an Agricola – Die Ställe und das liebe Vieh, war aber auch zu erwarten da auch Agricola und Caverna ja auch teilweise recht ähnlich sind.
Etwas genauer sieht man das Ganze dann schon in dem Video der Kollegen vom Cliquenabend, die in Nürnberg einen genaueren Blick auf das Spiel werfen durften. Sieht alles noch echt nach einem Prototyp aus..
Hier und da konnte man schon über Rising Sunlesen und hören. Nun ist es offiziell. Am 7. März geht der japanisch angehauchte Nachfolger des Erfolgshits Blood Rage auf Kickstarter online.
Einen wirklichen Kickstart wird das Spiel aber kaum brauchen, sind doch der Name des Autors und die zu erwartende Opulenz und Qualität der Ausstattung schon Garant für eine schnelle Zielerreichung.
Coole Minis gehören natürlich dazu…
Viel weiß man noch nicht über Rising Sun. Nur so viel: Als mächtiger Daimyo im feudalen Japan führt ihr euren Clan mit Weisheit an, scheut jedoch nicht davor zurück, euch in den Kampf zu stürzen, wenn es die Situation erfordert. Durch die Hilfe der Götter und mächtige Monster könnt ihr euch weiter verstärken.
Klingt für mich nach einem thematischen Ableger von Blood Rage und ich werde mir den Kickstarter zunächst erst mal kritisch betrachten, auch wenn ich bei dem Artwork direkt gewillt bin zuzuschlagen. Cool Mini or Not versteht es eben, gutes Marketing zu machen. Und meistens passt am Ende auch die Qualität von Spiel und Material.
Quadropolis gefiel uns wirklich gut und ist ein einfaches Spiel rund um die Planung eines Städtchens mit erstklassigem Material. Mit Public Services erscheint nun die erste Erweiterung für das bei Days of Wonder erschienen Spiel.
Es werden verschiedene neue Gebäudetypen in das Spiel integriert wie beispielsweise eine Polizeistation. Von den neuen Teilen werden pro Runde vier neben der zentrale Auslage ausgebracht und stehen als zusätzliche Investitionen bereit. Insgesamt kommen 24 neue Teile ins Spiel und bieten neue Boni sowie neue Möglichkeiten Punkte zu machen.
Für mich ein Pflichtkauf, auch wenn ich hier nicht den großen Gamechanger erwarte.
Alien Frontiers war im Jahr 2010 einer der ersten großen Hits im Brettspiel-Bereich, die eine hinlängliche Finanzierung auf Kickstarter einsammeln konnten und wurde danach eine echte Erfolgsgeschichte. Es folgten drei weitere Editionen und eine Big Box, in der alle bis dahin erschienen Erweiterungen Platz haben sollten. Letztere (auch über die Spieleschmiede als Projekt angeboten) wurde noch nicht mal ausgeliefert – es gab Probleme mit dem Lieferanten -, da taucht bereits die fünfte Edition auf Kickstarter auf. Sie enthält alle möglichen Verbesserungen, die in den ersten vier Editionen erreicht wurden, und ein neues Box-Design sowie überarbeitete Regeln.
Muss man da nun zuschlagen, wenn man die vierte Edition hat? Meines Erachtens können sich alle Besitzer der vierten Edition zurücklehnen, denn inhaltlich hat sich soweit ich gesehen habe wenig bis nichts getan – das neue Regelheft kann man sich dann sicher als pdf besorgen. Das Spiel enthält nun die verbesserten Komponenten und ein paar kleinere Verbesserungen wie kleine Symbole, um Karten aus den Erweiterungen zu kennzeichnen.
Interessant für den ein oder anderen sind vielleicht die Factions-Erweiterung und der „Promo Pack 2017“, die man ebenfalls im Rahmen der Kampagne gesondert unterstützen kann. Wichtig dabei für alle Besitzer der alten Editionen: Alle Komponenten sind mit alten Editionen kompatibel, da darauf geachtet wurde, dass Kartenrückseiten und ähnliches die gleiche Gestaltung haben.
Ich kann das Spiel wirklich empfehlen, war es doch eines der ersten Dice Placement Spiele, die ich damals wahrgenommen habe. Ich hoffe nur, dass die Produktions- und Lieferprozesse diesmal reibungsloser laufen, als bei der Big-Box-Kampagne.
Der kleine Verlag spielworxx fällt durch regelmäßige Veröffentlichung kleinerer und größerer Perlen auf – genannt sei hier nur stellvertretend La Granja. Nun hat sich Uli Blennemann der Lokalisierung des Kickstarter-Hits Scoville – erschienen bei Tasty Minstrel Games – angenommen.
Ab sofort ist Scoville inklusive deutscher Regel zum Preis von 50 Euro bestellbar. Aber Achtung: Nur die Regel ist deutsch, der Rest des Spiels ist weiterhin in englischer Sprache.
Horrible Games landete mit Potion Explosion einen tollen Erfolg und das Spiel konnte mich trotz der Fehler der Erstauflage wirklich begeistern. Es ist ein lockeres kleines Spielchen mit hohem Aufforderungscharakter und spricht vor allem auch jüngere Spieler an.
Nun gab der Verlag über seine Facebook Seite bekannt, dass das Spiel demnächst als App erscheinen wird. Ein genaues Datum ist allerdings noch nicht bekannt.
Die Ironie an der Sache ist, dass das Brettspiel wieder zurück zu seinen Ursprüngen kehrt, erinnert doch der Grundmechanismus an Handyspiele wie Bejewled und ähnliche Vertreter dieser Art.
Ich bin trotzdem neugierig drauf, denn funktionieren wird es als App allemal. Die Umsetzung könnte in der Tat lustig werden, denn das mit den Explosionen lässt sich gut transportieren.