Der Einzelhandel steht seit Jahren unter Druck. Mit dem Aufstieg großer Onlinehändler schien für viele Fachgeschäfte die Zukunft ungewiss. Geschlossen wurde vielerorts dennoch nicht überall – manche Branchen behaupten sich erstaunlich erfolgreich gegen den Trend. Dazu gehört auch der Brettspielhandel.
Tatsächlich erlebt das analoge Spielen seit einigen Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung. Immer mehr Menschen entdecken Brettspiele als Hobby, Verlage veröffentlichen jährlich hunderte Neuheiten und die Szene wächst stetig. Doch bedeutet das automatisch goldene Zeiten für den stationären Handel? Oder stehen auch Brettspielläden vor Herausforderungen, die weit über die Konkurrenz durch den Versandhandel hinausgehen?
In der vierten Ausgabe von Beyond the Table werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Brettspielhandels. Gemeinsam mit Michael Palm, Inhaber des Seetroll in Konstanz, und Stefan Will von Ultracomix in Nürnberg sprechen wir darüber, wie sich die Erwartungen der Kundschaft verändert haben, welche Rolle Beratung und Community heute spielen und warum Veranstaltungen längst mehr sind als nur nette Zusatzangebote.
Dabei geht es auch um die Frage, wie stationäre Geschäfte in einer digitalen Welt relevant bleiben können. Sind Brettspielläden heute Verkaufsfläche, Treffpunkt oder kultureller Ort? Welche Chancen bietet der Boom der Brettspielszene – und wo liegen die Grenzen des Wachstums? Und welche Bedeutung haben Onlinehandel, Direktvertrieb der Verlage und große Branchenveranstaltungen für die Zukunft des Fachhandels?
Zusammen mit unseren Gästen diskutieren wir über erfolgreiche Konzepte, notwendige Veränderungen und die Frage, wie der Brettspielhandel in fünf oder zehn Jahren aussehen könnte. Dabei wird schnell deutlich: Wer heute erfolgreich sein möchte, muss weit mehr bieten als gut gefüllte Regale.
Und als wäre das alles noch nicht genug, macht Michael Palm unserem Co-Host Ulrich Blennemann im Verlauf der Sendung auch noch ein Angebot, das man durchaus als unmoralisch bezeichnen könnte …
Die komplette Folge könnt ihr euch jetzt im Podcast anhören. 🎧
Manche Brettspiele überzeugen durch ihre Mechanik, andere durch ihr Setting. Und dann gibt es Spiele wie Die Schlacht um Thors Kliff, die vor allem auch durch eines herausstechen: die Geschichte hinter ihrer Entstehung.
In Thors Kliff verschlägt es euch auf eine raue, nordische Insel, auf der verschiedene Fraktionen um Einfluss und Macht kämpfen. Das Besondere dabei: Das Spielbrett ist nicht einfach nur flach, sondern bildet die namensgebenden Klippen dreidimensional ab. Dadurch entstehen nicht nur visuell spannende Spielsituationen, sondern auch taktische Entscheidungen rund um Positionierung, Höhenunterschiede und Bewegung.
Dazu kommen asymmetrische Einheiten, unterschiedliche Fähigkeiten und ein Fokus auf direkte Konfrontation, der das Spiel schnell intensiv werden lässt. Es geht nicht nur darum, „seinen Zug zu machen“, sondern aktiv auf die Gegner zu reagieren, Chancen zu erkennen und Risiken einzugehen. Das Ganze eingebettet in ein thematisches Setting, das stark von nordischer Mythologie inspiriert ist.
Doch was dieses Spiel wirklich besonders macht, ist der Weg dorthin. Denn hinter Thors Kliff steht kein großes Verlagsteam – sondern Timo Zett, der dieses Projekt als Independent Entwickler nahezu im Alleingang umgesetzt hat. Von der ersten Idee über das Game Design bis hin zu Produktion, Organisation und Veröffentlichung lag alles in seiner Hand. Unterstütz wurde er dabei von einigen seiner Freunde und Bekannten. Finanziell, beim Testen und auch auf Messen und Veranstaltungen.
Und genau darüber spreche ich mit Timo in der aktuellen Folge des Würfelmagier Brettspiel Podcasts.
Besonders hängen geblieben ist mir dabei ein Satz aus unserem Gespräch, der das Ganze ziemlich gut auf den Punkt bringt: Andere kaufen sich einen Bulli und gehen kitesurfen – ich entwickele stattdessen ein Brettspiel. Am Ende, sagt er, ist beides einfach eine Art, sein Geld auszugeben. 😄
Wir sprechen darüber, wie aus einer ersten Idee ein fertiges Produkt wird – und was passiert, wenn man diesen Weg komplett alleine geht. Wie organisiert man sich, wenn man gleichzeitig Designer, Produzent und Marketing ist? Welche Hürden tauchen auf, mit denen man vorher nicht gerechnet hat? Und wie geht man mit Momenten um, in denen ein Projekt plötzlich zu groß wirkt?
Aber es geht nicht nur um Herausforderungen. Denn genauso wichtig sind die besonderen Momente: Der erste funktionierende Prototyp. Die ersten echten Spielrunden mit Feedback. Und vor allem der Moment, in dem man das fertige Spiel zum ersten Mal in den Händen hält – und aus einer Idee plötzlich Realität wird.
Wenn euch also nicht nur interessiert, wie sich ein Spiel spielt, sondern auch, wie es überhaupt entsteht, dann solltet ihr unbedingt reinhören.
Mehr Informationen zu Thors Kliff findet ihr auf der Webseite von Timo unter https://www.thorskliff.de
Unboxing kennt man ja. Kamera an, neues Spiel auf den Tisch, los geht’s. Aber was passiert, wenn man das Ganze einfach nur hört? Willkommen bei KARTONGEFLÜSTER – dem vermutlich ersten Format, bei dem nicht die Augen, sondern die Ohren auspacken. 🎧📦
Rascheln, Knacken, Pöppeln – Kopfkino inklusive
Die Idee klingt schräg und ist es vielleicht auch. Ich packe ein Brettspiel aus und du bist live dabei – aber eben nur akustisch. Folie raschelt, Stanzbögen ploppen und Tütchen knistern. Und mittendrin dann meine Gedanken, Erwartungen und kleine Abschweifungen rund ums Spiel und das, was man beim ersten Öffnen eben so denkt.
Kurz gesagt: Unboxing für’s Ohr.
Folge 1: Forestry – der Wald rauscht… und knistert
Zum Start geht’s direkt tief in den Wald – genauer gesagt in die Schachtel von Forestry. 🌲
Hier geht es nicht um romantisierte Lebensräume, hier wird Forstwirtschaft betrieben. Sägen statt Hegen sozusagen. Und dabei spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.
Schon beim Auspacken zeigt sich, dass das Spiel schönes Material hat. Bedrucktes Holzmaterial, ein runder Spielplan und eine matte Optik mit schönen Farben. Aber: Wo viel Holz ist, ist leider auch… Plastik. Ein kleiner Seitenhieb, der im Podcast natürlich nicht unter den Tisch fällt.
👉 Also: Kopfhörer auf, Augen zu – und einfach zuhören.
Warum spielen wir? Genau dieser Frage widmen wir uns in der neuen Folge von Beyond the Table im Würfelmagier Brettspiel Podcast.
Gemeinsam mit Uli von Spielworxx spreche ich diesmal noch weniger über konkrete Spiele, sondern über das, was hinter unserem Hobby steckt: Motivation, Emotionen und unterschiedliche Arten, Spiele zu erleben. Und ihr erfahrt, wer von uns der Sharknado der Wargamer ist.
Viele von uns haben ihre ersten Erfahrungen mit Klassikern wie Mensch ärgere dich nicht, Monopoly oder Mühle gemacht. Spiele, die zunächst simpel wirken, aber oft der Einstieg in eine Leidenschaft waren. Schon damals ging es letztlich um etwas, das bis heute zentral geblieben ist: Spaß am Spieltisch.
Doch Spaß bedeutet für jeden etwas anderes. Für manche steht das Gewinnen im Vordergrund, andere genießen vor allem das Tüfteln an Mechanismen oder das Eintauchen in eine Spielwelt. Und oft ist es einfach die gemeinsame Zeit am Tisch, die eine Partie besonders macht. Ein mittelmäßiges Spiel in einer guten Runde kann schließlich mehr wert sein als ein Meisterwerk in der falschen Gruppe.
Der Spieltisch wird dabei zu einem sozialen Raum. Hier treffen Menschen aufeinander, erleben gemeinsam Geschichten, diskutieren über Züge – und tragen manchmal auch Konflikte aus, allerdings in einem sicheren Rahmen, den die Regeln des jeweiligen Spiels vorgeben.
Gerade thematische Spiele schaffen dabei oft eine besondere Form der Immersion: Während man die Figuren über den Spielplan bewegt, entstehen im Kopf mitunter Geschichten. Andere Spielerinnen und Spieler wiederum interessieren sich vielleicht stärker für die Mechaniken und Strategien hinter einem Spiel. Beides sind legitime Wege unser Hobby zu erleben.
Am Ende geht es aber oft gar nicht so sehr ums Gewinnen oder Verlieren. Spiele ermöglichen uns auch eine kleine Alltagsflucht: ein paar Stunden abschalten, das Handy weglegen, die Welt vergessen und sich ganz auf das konzentrieren, was gerade auf dem Tisch passiert.
Vielleicht ist genau das in diesen Zeiten der wichtigste Grund, warum wir spielen.
Die komplette Folge könnt ihr euch jetzt im Podcast anhören. 🎧
Ein Brief sorgt für Bewegung in der Brettspielwelt. Cole Wehrle verlässt Leder Games. Kein Skandal, kein Bruch, sondern ein klarer, selbstbewusster Schritt eines Designers, der das moderne Brettspiel geprägt hat wie kaum ein anderer. Root, Oath und Arcs stehen nicht nur für erfolgreiche Titel, sondern für eine Haltung, die Spiele als politische, narrative und fordernde Erlebnisse versteht.
Warum dieser Abschied weit über eine Personalie hinausgeht, beleuchten wir hier im Blog und ausführlich im Podcast Beyond the Table, den du direkt unter diesem Artikel hören kannst.
Acht Jahre kreative Freiheit bei Leder Games
Cole Wehrle war bei Leder Games nie nur Spieleautor. Als Creative Director hat er den Verlag entscheidend mitgeformt. Root wurde zu einem der prägendsten asymmetrischen Brettspiele der letzten Jahre, Oath zu einem kontrovers diskutierten Statement darüber, was Brettspiele leisten können.
Dass Leder Games diesen Weg mitgegangen ist, zeigt, wie viel möglich ist, wenn ein Verlag bereit ist, Risiko, Haltung und kreative Freiheit zuzulassen.
Kein Bruch, sondern ein Statement
Bemerkenswert ist die Konsequenz dieses Abschieds. Oath und Arcs wechseln zu Coles neuem Studio Buried Giant Studios, während Root bei Leder Games bleibt. Ein Schritt, der in einer oft markengetriebenen Branche ein klares Zeichen setzt. Vertrauen, Fairness und Respekt vor kreativer Arbeit sind hier keine Floskeln, sondern gelebte Praxis.
Wehrlegig Games bleibt der Gegenpol
Parallel dazu führt Cole Wehrle weiterhin Wehrlegig Games. Historische Spiele, klare Autor:innenhandschrift, kein Blick auf den Massenmarkt. Wehrlegig ist bewusst klein, bewusst sperrig und genau deshalb relevant. Es zeigt, dass Erfolg im Brettspiel nicht nur in Verkaufszahlen messbar ist. Aber es ist nicht zu unterschätzen, dass Spiele wie Pax Pamir durchaus auch große und wirtschaftlich relevante Auflagen erreichen können.
Beyond the Table und die große Frage dahinter
Der Abschied von Cole Wehrle wirft grundsätzliche Fragen auf.
Wie viel Einfluss sollte ein Designer auf einen Verlag haben? Welche Verantwortung tragen Verlage für die Welten, die sie miterschaffen? Ist dieses Modell ein möglicher Weg für die Zukunft der Branche?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Beyond the Table Folge, die du direkt unter diesem Artikel anhören kannst.
Fazit
Cole Wehrle verlässt Leder Games, aber er hinterlässt eine klare Spur. Spiele, die etwas wollen. Partnerschaften, die funktionieren. Und ein Beispiel dafür, wie erwachsen, transparent und respektvoll diese Branche sein kann, wenn sie es will.
Es gibt Podcasts über Brettspiele. Es gibt Podcasts mit Brettspielen. Und dann gibt es jetzt Beyond the Table – das neue Format im Würfelmagier Brettspiel Podcast, in dem Spiele zwar der Ausgangspunkt sind, aber ganz bewusst nicht der Mittelpunkt. Gemeinsam mit Uli Blennemann (Spielworxx, alter Hase mit Betonung auf Erfahrung) wage ich mich in einen monatlichen Dialog, der genau dort anfängt, wo Regelhefte, Top-10-Listen und Kickstarter-Previews aufhören.
Die Idee ist simpel – und genau deshalb spannend: Wir sprechen nicht über das Spiel auf dem Tisch, sondern über das, was drumherum passiert. Über Entwicklungen in der Szene, über Hintergründe, Brüche, Trends und Fragen, die man sich als Spieler, Beobachter oder Macher irgendwann stellt. Crowdfunding als System im Wandel, Logistik zwischen Fernost und Spieleladen, Ethik, Historie, Meilensteine der Branche – kurz: über all das, wofür in klassischen Formaten oft keine Zeit bleibt. Kein Marketingkanal, keine Werbeschleife, kein „Unsere Top 5 der Woche“, sondern ein ehrlicher Dialog zwischen Konsumentenblick und Produzentenerfahrung.
Beyond the Table lebt dabei ganz bewusst vom Austausch: zwei Perspektiven, unterschiedliche Biografien, viel Erfahrung – und hoffentlich kluge Gedanken mit einem Augenzwinkern. Die erste reguläre Folge startet direkt mit einem Thema, das uns beide schon lange umtreibt: Crowdfunding – von der idealistischen Mikro-Community zur galaktischen Maschinerie. Und ja, das ist nur der Anfang. Themen werden uns so schnell nicht ausgehen – Vorschläge aus der Community sind ausdrücklich erwünscht.
👉 Die erste Folge von Beyond the Table ist ab sofort überall verfügbar, wo es Podcasts gibt – natürlich im Würfelmagier Brettspiel Podcast. Reinhören, mitdenken, widersprechen ausdrücklich erlaubt.
Kurz gesagt: 👉 Einmal im Monat 👉 Zwei Stimmen 👉 Viele Gedanken 👉 Wenig Buzzwords (Content Creator ist trotzdem ein schlimmes Wort)
Willkommen Beyond the Table. Wir freuen uns drauf – und ihr hoffentlich auch. 🎲✨
In der neuen Podcastfolge spreche ich mit Pete von Brettseggel über unsere persönlichen Eindrücke von der SPIEL 2025, der größten Brettspielmesse in Essen. Gemeinsam schauen wir auf das Messegeschehen zurück und ordnen ein, was uns besonders aufgefallen ist.
Darum geht es in dieser Podcastfolge zur SPIEL 2025
Unsere wichtigsten Eindrücke von der SPIEL 2025
Überraschende Momente und positive Highlights
Situationen, die uns kurz stutzen ließen oder was uns geärgert hat
Kleine Anekdoten direkt von den Messeständen
Wir reden dabei nicht nur über Fakten, sondern auch über die Emotionen, die eine Messe wie die SPIEL jedes Jahr auslöst: Begeisterung, Überwältigung, kleine Enttäuschungen und natürlich der typische SPIEL-Flow (Stau in Halle 3).
Hör unbedingt rein, wenn du …
wissen möchtest, wie wir die SPIEL 2025 erlebt haben
auf der Suche nach einem ehrlichen und persönlichen Fazit bist
neugierig bist, welche Trends und Entwicklungen uns 2025 im Brettspielbereich erwarten
Also: Kopfhörer auf, Kaffee oder Tee in die Hand – und los geht’s mit 90 Minuten handgeklöppeltem Brettspiel-Podcast mit viel Feeling aus der SPIEL 2025.
In dieser Podcastfolge spreche ich, Dirk Huesmann alias der Würfelmagier, mit Stephan Zerlik über Der Herr der Ringe: Duell um Mittelerde – das Zwei-Personen-Brettspiel von Repos Production und Asmodee, das die bekannte Mechanik von 7 Wonders Duel in die epische Welt von Mittelerde bringt.
Wie gut funktioniert die Verbindung zwischen moderner Spielmechanik und der legendären Geschichte von Der Herr der Ringe? Ist es ein vollwertiges Spielerlebnis – oder „nur“ ein clever verpackter Re-Skin?
7 Wonders Duel trifft auf Tolkien
Das Spiel basiert auf dem vielfach ausgezeichneten 7 Wonders Duel von Antoine Bauza und Bruno Cathala – einem sehr beliebten Zwei-Personen-Spiel. Auch hier wählen die Spieler abwechselnd Karten aus einer Pyramiden-Auslage und bauen ihre Strategie Zug um Zug auf.
Doch in Der Herr der Ringe: Duell um Mittelerde wird die bekannte Struktur mit neuen thematischen Elementen verknüpft:
Drei Kapitel ersetzen die Zeitalter.
Ortsplättchen bringen Festungen und neue Taktikoptionen.
Eine Ringleiste ersetzt die militärische Leiste – hier jagen Frodo & Sam dem Schicksal entgegen, während die Nazgûl sie verfolgen.
Statt Wissenschaftssymbolen gibt es Fertigkeiten und Verkettungen, die bestimmen, welche Karten du spielen kannst.
Die drei Siegbedingungen sind thematisch und mechanisch stark verwoben:
Schicksal des Rings – Erreicht Frodo den Vulkan oder wird er vom Nazgûl gefasst?
Unterstützung der Völker – Sechs verschiedene Völkersymbole sichern den Sieg.
Vorherrschaft in Mittelerde – Wer in allen sieben Regionen präsent ist, gewinnt.
Thema und Atmosphäre
Die Umsetzung des Themas ist deutlich stärker integriert, als man zunächst erwartet. Jede Karte, jedes Symbol und jede Bewegung auf der Ringleiste fühlt sich nach Mittelerde an. Klar ist es am Ende auch viel Mechanik, aber dennoch finde ich die thematisch Integration schon wirklich gelungen. Dazu trägt natürlich neben der Ringleiste auch die Karte bei, auf der wir unsere Vorherrschaft sichern wollen.
Das Spiel schafft den Spagat zwischen strategischem Duell und thematischer Immersion – ideal für alle, die sowohl 7 Wonders Duel als auch Herr der Ringe lieben.
Im Gespräch mit Stephan Zerlik
Im Podcast spreche ich mit Stephan Zerlik (Spiel doch mal, Spielkulturerbe) über das Design, die thematische Umsetzung und darüber, ob Duell um Mittelerde tatsächlich das „bessere“ Duell ist. Wir diskutieren, wie gut Mechanik und Thema miteinander harmonieren, was für Fans des Originals neu ist – und warum das Spiel auch für Einsteiger einen Blick wert ist.
🎧 Jetzt reinhören:
💍 Zwei Spieler. Ein Ring. Und jede Menge Gesprächsstoff.
Der dritte Messetag begann für mich mit einem Pflichttermin – und zwar im besten Sinne: dem Besuch bei Queen Games. Dort gab es einen Blick auf die kommenden Titel wie Chichén Itzá, Propeller Island, Ronin und Ladybugs. Außerdem wurde die modulare Erweiterung zu Marrakesh vorgestellt – ein spannendes Konzept, das dem beliebten Stefan-Feld-Titel noch mehr Varianz verleihen dürfte.
Nach so viel Königsblau ging’s weiter zu einem ganz anderen Thema: Digitale Achtsamkeit. Beim Bosodo Verlag habe ich mir ein Spiel angesehen, das genau diesen Aspekt aufgreift – also den bewussten Umgang mit der digitalen Welt. Ein spannender Ansatz, der zeigt, wie vielfältig und gesellschaftlich relevant Brettspiele inzwischen sein können.
Kleine Verlage, große Ideen
Ein weiterer Stopp führte mich zu Biberstein Spiele, wo ich mir die kleinen, aber feinen Titel aus der Jahreszahlen-Reihe angeschaut habe – ursprünglich von Looping Games aus Spanien. Die Reihe bleibt ihrem Konzept treu: kompakte Boxen, interessante Themen, geschichtlich inspiriert – und jedes Mal ein kleiner Hingucker im Regal.
Gespielt: Die weiße Burg – Das Duell
Das erste Spiel des Tages war dann Die weiße Burg – Das Duell. Und ja, es verkauft sich offenbar mindestens so gut wie der große Bruder. Das Duell-Format scheint gut anzukommen, und das nicht ohne Grund – das Setting und die Optik bleiben stark, auch im kleineren Maßstab.
Danach stand noch Tricks & Treats bei Cranio Creations auf dem Plan – thematisch passend zur Jahreszeit und mit dem gewohnt charmanten Look des Verlags. Zum Abschluss ging’s zu Jolly Dutch Games für einen Blick auf Kuldhara – ein Titel, der mit seinem Thema sofort neugierig macht.
Zwischen all dem: ein bisschen Shopping
Natürlich blieb es nicht nur beim Schauen und Spielen – ein paar Spiele mussten einfach mit. Besonders Kai hat’s mir angetan – allein schon wegen der fantastischen Ausstattung. Und wie das auf der SPIEL so ist: Bevor man’s merkt, ist der Rucksack voll und der Tag vorbei.
Fazit
Der dritte Tag war eine wunderbare Mischung aus großen Namen, kleinen Entdeckungen und spontanen Begegnungen. Langsam merkt man zwar die Messe in den Beinen, aber das Herz ist immer noch voll dabei. Und auch wenn die Zeit in Essen wieder viel zu schnell vergeht – genau dieses Gefühl macht die SPIEL jedes Jahr aufs Neue so besonders.
Zum Abschluss des Tages – und der Messe insgesamt – habe ich meine Gedanken noch einmal gesammelt und in einer aktuellen Podcastfolge festgehalten.
🎙️ In dieser Folge spreche ich über meine Eindrücke zu Tag 3, ziehe ein persönliches Fazit zur SPIEL 2025 und erzähle, welche Trends und Themen mir in diesem Jahr besonders aufgefallen sind.
Es ist wieder soweit – eine frische Folge vom Würfelmagier Brettspiel Podcast ist da! In guter Tradition haben wir uns an den Tisch gesetzt, geschnackt, gelacht und natürlich tief in die Welt der Brettspiele hineingeschaut.
Diesmal erwarten euch:
🃏 Brandneue Spiele – frisch ausgepackt und direkt auf den Tisch geworfen.
🎤 Ein spannender Gast aus der Szene, der exklusive Einblicke gibt, warum er im nächsten Leben Förster wird.
⭐ Unsere persönlichen Must-Plays für die nächsten Runden.
Wie immer gibt’s dabei nicht nur Fakten, sondern auch Meinungen, kleine Anekdoten und die übliche Portion Leidenschaft für Meeples, Würfel und Karten.